Aktuelles

News Übersicht

Aktuelles

News Übersicht
11.08.2017 | Handy & Computer

Gaming: Gut oder schlecht fürs Gehirn?

Dass Videospiele die Hand-Augen-Koordination verbessern, kann man eigentlich schon als gesichert betrachten. Aber was ist mit anderen Gehirnleistungen? Kanadische Forscher haben jetzt in einer Studie herausgefunden, dass Gaming die Graue Substanz im Gehirn schmälert oder vergrößert. Es komme ganz darauf an, welche Art von Lernen ein Spieler bevorzugt.

Die Probanden der Studie, allesamt keine Gamer, fanden sich in den Spielen auf zwei Arten zurecht: Die einen merkten sich, mit welchen Bewegungen sie ans Ziel kamen (Reiz-Reaktion-Lernen); die anderen setzten auf räumliches Lernen, orientierten sich also an Objekten in der Spielwelt, z. B. an Felsen oder Bäumen.

Eine Probandengruppe spielte Ego-Shooter wie Call of Duty: Bei den Spielern, die sich auf Reiz-Reaktionen verließen, nahm die Graue Substanz im Hippocampus – dem Teil des Gehirns, der für die Bildung von Erinnerungen zuständig ist – ab, während sie in der Amygdala zunahm. Dieser Gehirnteil spielt u. a. bei der Bewertung von Gefühlen und Gefahren eine Rolle. Wer eher räumlich lernte, wurde mit einer Vermehrung der Grauen Substanz im Hippocampus belohnt. Die Amygdala blieb unverändert.

Eine weitere Probandengruppe spielte Jump’n’Runs wie Super Mario 64. Das Ergebnis: Bei den Reiz-Reaktions-Lernern nahm die Graue Substanz im rechten Hippocampus zu, unter den räumlichen Lernern im rechten entorhinalen Kortex – ebenfalls für die Gedächtnisbildung zuständig. 

Aktuelles

Phishing-Angriff auf iOS-Nutzer

Achtung vor falschen Benachrichtigungen MEHR >>

Offenes Tor für Hacker

WLAN-Sicherheitsstandard WPA2 angreifbar MEHR >>

Sicherheitslücke bei WhatsApp

Online-Status ermöglicht Überwachung MEHR >>

Suche vorübergehend
deaktiviert!