Für Eltern

Pflichten für Eltern

Für Eltern

Pflichten für Eltern

Wissen Sie immer, was Ihre Kinder im Internet tun?

Liebe Eltern,

die elterlichen Belehrungs- und Prüfungspflichten müssen sowohl zum Wohle Ihres Kindes als auch zum Schutz für Sie selbst altersgerecht durchgeführt werden.

Grundsätzlich kann es vorkommen, dass Eltern für Schäden haften, die ihre Kinder verursacht haben (BGB §832). Eltern sind an die vom Gesetz vorgegebene elterliche Aufsichtspflicht gebunden.

§ 832 BGB

Die Aufsichtspflicht und die damit möglicherweise verbundene Haftung sind im § 832 BGB geregelt.

§ 832 BGB

Haftung des Aufsichtspflichtigen

(1) Wer kraft Gesetzes zur Führung der Aufsicht über eine Person verpflichtet ist, die wegen Minderjährigkeit oder wegen ihres geistigen oder körperlichen Zustands der Beaufsichtigung bedarf, ist zum Ersatz des Schadens verpflichtet, den diese Person einem Dritten widerrechtlich zufügt. Die Ersatzpflicht tritt nicht ein, wenn er seiner Aufsichtspflicht genügt oder wenn der Schaden auch bei gehöriger Aufsichtsführung entstanden sein würde.

(2) Die gleiche Verantwortlichkeit trifft denjenigen, welcher die Führung der Aufsicht durch Vertrag übernimmt.

Wie sollten Eltern reagieren?

Was muss ich als Elternteil nun im Umgang mit dem Internet berücksichtigen? Die erste Reaktion wäre vermutlich, das Internet einfach abzuschalten. Nur würde dies für Ihr Kind große Nachteile verursachen. Das Internet ist Teil der heutigen Gesellschaft und meist für den Schulunterricht und das Aufrechterhalten des sozialen Umfeldes Ihres Kindes unverzichtbar.

Die Kinder müssen lernen, mit Gefahren umzugehen und sie zu beherrschen.

Der Bundesgerichtshof traf dazu folgende Aussage:

"Nicht unbedingt das Fernhalten von jedem Gegenstand, der bei unsachgemäßem Umgang gefährlich werden kann, sondern gerade die Erziehung des Kindes zu verantwortungsbewusstem Hantieren mit einem solchen Gegenstand wird oft der bessere Weg sein, das Kind und Dritte vor Schäden zu bewahren. Hinzu kommt die Notwendigkeit frühzeitiger praktischer Schulung des Kindes, das seinen Erfahrungsbereich möglichst ausschöpfen soll"(BGH, NJW 1976, 1684).

Konkrete Schritte

  1. Eltern müssen für eine ausreichende Aufklärung ihrer Kinder auch im Umgang mit dem Internet sorgen. Dazu gehört auch das Thema "Urheberrecht". Sind Sie sich nicht sicher, was erlaubt oder "nicht erlaubt" bzw. verboten ist? Dann können Sie sich jeden Donnerstag von 17:00 Uhr bis 18:00 Uhr in unserem kostenfreien Rechtsantwalts-Chat Gewissheit verschaffen. Sollte Ihr Kind anderer Meinung als Sie sein, können Sie gemeinsam mit Ihrem Kind den Chat besuchen und mit dem Anwalt sprechen.

  2. Kontrolle muss leider sein. Altersabhängig sollten Sie über den Einsatz einer professionellen Kinderschutzsoftware nachdenken.

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