Für Eltern

Schutz-Software

Für Eltern

Schutz-Software

Kinderschutzprogramme

Das Urteil des Oberlandesgerichts München ("Eltern haften für ihre Kinder, auch im Internet", Az. 7 O 16402/07) hat für einige Unruhe gesorgt. Die Aussage der Richter war klar und deutlich:

"Speziell Kinder müssen kontrolliert und aufgeklärt werden, bei Jugendlichen richtet sich dies nach dem Grad der Sensibilität und der gezeigten Verantwortung."

Auch aus diesem Grund haben wir Ihnen verschiedene Lösungen zum Schutz Ihrer Kinder vorgestellt. Bitte beachten Sie: Kinderschutzprogramme sind für Kinder, nicht für Jugendliche!

    

Vodafone Child Protect

Mit dieser kostenlosen App wollen der Netzbetreiber Vodafone und der von ihm unterstützte Verein JusProg das Surfen im Internet mit Smartphone und Co. für Kinder sicherer machen.

Je nach voreingestelltem Alter des Kindes zeigt Vodafone Child Protect nur Webseiten an, die als unbedenklich eingestuft wurden. Eltern können außerdem einstellen, ob WLAN, Internet oder Kamera genutzt werden können. Auf diese Weise haben sie die Möglichkeit, das mobile Internet etwa während der Schulzeit zu sperren. Einzelne Apps, z. B. Chat-Programme, lassen sich gezielt deaktivieren. Anrufe sowie SMS von und an fremde Nummern können unterdrückt werden, dem Kind selbst erlaubt die App, beleidigende Nachrichten herauszufiltern und den Absender zu blockieren.

Im Notfall kann Ihr Kind alle Funktionen des Gerätes für 15 Minuten freischalten. Geschieht dies, werden Sie sofort per SMS darüber benachrichtigt. Der Notruf steht jederzeit zur Verfügung, auch wenn einzelne Funktionen gesperrt sind.

Erhältlich ist Vodafone Child Protect für Android-Geräte und kann im Google Play Store heruntergeladen werden. Anschließend sollten Sie das „Add-on zu VodafoneChildProtect“, das für die Steuerung der Umgehungssicherheit zuständig ist, downloaden und installieren. Die Berechtigungen sind entsprechend der Funktion der App sehr umfassend, zum Funktionieren des Programms aber wohl notwendig.

Weiter Infos zur Installation und Konfiguration finden Sie unter:

http://www.vodafone.de/privat/apps-und-fun/childprotect.html

Hinweis: Apps wie Vodafone Child Protect, Meine-Startseite, fragFINN und Surfgarten ersetzen nicht die umfassende Aufklärung eines Kindes über die Gefahren der digitalen Welt und garantieren keinen 100%igen Schutz. Um die Medienkompetenz Ihres Nachwuchses zu fördern ist es unbedingt notwendig, genügend Freiräume zu lassen und die Nutzung von Smartphones und Co. nicht allzu sehr einzuschränken.

Salfeld

Salfeld - individuelle Kindersicherung

Nicht nur inhaltliche, sondern auch zeitliche Grenzen können Sie Ihren Kindern mit der TÜV-geprüften Kinderschutzsoftware setzen. Die Software schlägt Ihnen Seiten mit verbotenen oder problematischen Inhalten vor, die Sie sperren lassen können. Darüber hinaus können Sie Sperrzeiten festlegen, zu denen Ihr Kind überhaupt keinen Internetzugang hat oder zu denen der Computer sich automatisch ausschaltet - zum Beispiel nachts, während der Schulzeit oder am späten Abend.

Auch bei der Salfeld-Software gilt:
Kommunikation mit Ihrem Kind geht vor Kontrolle über Ihr Kind.

Informationen über die Salfeld-Kinderschutzsoftware

1. Die Salfeld-Kinderschutzsoftware ist mit allen gängigen Windows-Betriebssystemen kompatibel. Bei einem Kauf sind Updates für die nächsten 24 Monate inklusive - sollten Sie also ein neues Betriebssystem installieren, wird Ihr Salfeld-Programm gratis aktualisiert.

2. Mit der Salfeld-Kinderschutzsoftware können Sie Sperrzeiten minutengenau bestimmen, Webseiten für illegale MP3-Downloads und Tauschbörsen automatisch sperren, aus mehreren Millionen bereits festgestellter unerwünschter Webseiten wählen, welche Sie für Ihr Kind sperren möchten und manuell ausgewählte Seiten sperren oder freigeben!

3. Die Salfeld-Software ermöglicht es Ihnen, sowohl zeitliche Begrenzungen am Computer Ihres Kindes vorzunehmen, als auch unerwünschte Inhalte im Internet zu filtern.

Über die Tätigkeiten Ihres Kindes am Computer und im Internet können Sie sich per E-Mail auf dem Laufenden halten lassen.

Wie viel Kontrolle Sie ausüben möchten, liegt bei Ihnen - wichtig sollte Ihnen sein, Ihrem Kind zu sagen, über welche seiner Aktivitäten Sie informiert werden.

So installieren Sie den Kinderschutz

Die Kinderschutzsoftware von Dierk Salfeld bietet sich vor allem an, wenn Sie im Internet Schranken vor verbotene, sexistische oder rassistische Inhalte setzen möchten. Im Gegensatz zur Community-Lösung bei Kinkon wählen Sie nicht eine bestimmte Anzahl von Webseiten aus die Ihr Kind besuchen darf, sondern gestatten Ihrem Kind freien Zugang zum Internet, mit Ausnahme von Webseiten, die Sie prinzipiell sperren lassen möchten.

1.  Installieren Sie die Salfeld-Kinderschutzsoftware, indem Sie das Programm von www.salfeld.de herunterladen und auf Ihrem Rechner speichern.

Bevor Sie die kostenpflichtige Version kaufen, können Sie das Programm 30 Tage lang mit einer gleichwertigen Testversion gratis nutzen.

Von der Testversion in die richtige Version wechseln Sie, indem Sie Ihrem bereits heruntergeladenen Programm nach dem Kauf eine Seriennummer hinzufügen.

2.  Die Salfeld-Software erkennt automatisch alle auf Ihrem Computer eingerichteten Benutzer. Sie können also für sich selbst und Ihre Kinder unterschiedliche Sperren einstellen.

3.  Die Software umfasst zwei große Bereiche: "Benutzer" bezieht sich auf den ausgewählten Windows Benutzer und "Dieser PC" auf die Nutzung des Computers allgemein.

Beide Funktionen finden Sie in der linken Spalte des Programms. Sobald Sie sie anklicken, erscheint die Fläche, auf der Sie die Sicherheitseinstellungen bearbeiten können.

Zeitlimits und Sperrzeiten

Beim Spielen, Chatten oder E-Mailen verfliegt die Zeit gleich doppelt so schnell wie normalerweise. Mit der Salfeld-Software können Sie Ihr Kind daran erinnern, wie viel Zeit es vor dem Bildschirm verbringt.

1. Wählen Sie im Menü "Zeitlimits für einen bestimmten Benutzer", das Untermenü "Laufzeiten" aus.

Sie können hier die Dauer der Zeit festlegen, die Ihr Kind am Computer und im Internet verbringen darf. Zusätzlich können Sie Uhrzeiten bestimmen, innerhalb derer Ihr Kind sich am Computer anmelden beziehungsweise im Internet surfen kann.

2. Richten Sie nun durch einen Klick auf den entsprechenden Button "Sperrzeiten" ein, in denen Ihr Kind den Computer grundsätzlich nicht benutzen, beziehungsweise nicht im Internet surfen darf.

Sperrzeiten können Sie für jeden Wochentag individuell festlegen: So kann Ihr Kind zum Beispiel am Wochenende noch am späteren Abend ins Internet, während sich der Computer an einem Montagabend zu einer von Ihnen festgelegten Uhrzeit automatisch ausschaltet.

3. Im Menü "Programme" können Sie, unabhängig von den Sperrzeiten, unerwünschte Programme prinzipiell sperren, um beispielsweise auszuschließen, dass Ihr Kind eine Datei illegal herunterlädt.

4. Wenn Sie die "E-Mail-Benachrichtigung" aktivieren, können Sie sich in regelmäßigen Abständen per Mail über die Vorgänge an Ihrem Computer informieren lassen.

Informieren Sie Ihre Kinder unbedingt über solche Überwachungsmaßnahmen. Ansonsten kann es schnell zu einem Vertrauensbruch kommen!

Internet-Limits und Jugendschutz

Das Internet wächst jeden Tag - und mit ihm auch die Anzahl der Webseiten, vor denen Kinder und Jugendliche geschützt werden sollten.

Je nach Alter, Ansprüchen und Reife Ihres Kindes müssen Sie selbst einschätzen, welche Webseiten Sie erlauben und welche nicht. Mit der Salfeld-Software können Sie von der Bundesprüfstelle für Jugendschutz empfohlene Seiten sperren lassen und manuell zusätzliche unerwünschte Webseiten eintragen.

1. Wenn Sie unter dem Menüpunkt "Internetfilter" den Internetfilter aktivieren, haben Sie die Wahl, Webseiten aus vorgefertigten Kategorien für Ihr Kind zu sperren.

Auf diese Weise können Sie zum Beispiel verhindern, dass Ihr Kind auf einer pornografischen Webseite landet, in eine Abzockerfalle tappt oder mit Gewalt und Waffen konfrontiert wird.

2. Sollten Sie feststellen, dass die Software eine Webseite sperrt, die Sie für Ihr Kind als geeignet einstufen, können Sie mit einem Klick auf den Button "Internet - Erwünscht" automatisch gesperrte Seiten eintragen, die Sie künftig erlauben möchten.

Auch hier haben Sie die Wahl solche Seiten wie zum Beispiel Internetspiele oder Chat-Foren, immer zu erlauben, oder den Besuch dieser Webseiten zeitlich zu begrenzen.

3. Umgekehrt kann es sein, dass Ihnen beim Surfen eine Internetseite auffällt, vor der Sie Ihr Kind schützen möchten.

Falls die Salfeld-Software diese nicht als gefährlich erkannt hat, können Sie sie manuell unter dem Untermenüpunkt "Internet - Unerwünscht" sperren lassen.

Im gleichen Schritt können Sie grundsätzlich Inhalte filtern, die bestimmte Stichworte enthalten (z. B. Porn, Waffen, Drogen).

Gallery Guardian

Immer früher bekommen Kinder heutzutage Handys in die Hand gedrückt. Und das ist für Notfallsituationen, in die die Tochter oder der Sohn geraten könnte, durchaus sinnvoll. Im Gegenteil würde man sich sogar Vorwürfe machen, hätte das Kind irgendwelcher Verbote wegen nicht Hilfe holen können. Leider bieten die Smartphones von heute – einfache Handys mit bloßer Telefonfunktion sind kaum noch zu bekommen – aber auch viele Möglichkeiten, die Eltern gerne solange wie nur möglich vom Nachwuchs fernhalten würden. Und gerade die Internetfähigkeit der Geräte erlaubt Zugriff auf all die Inhalte, von denen Kinder am heimischen PC mit Schutz-Software oder dem kritischen Blick über die Schulter zumindest weitgehend ferngehalten werden können.

Im Internet kursieren leider viel zu viele für Kinder ungeeignete Bilder. Mit der App Gallery Guardian, erhältlich für iOS und Android, bekommen Sie nun ein Werkzeug an die Hand, das hier Abhilfe schaffen kann.

Die Anwendung scannt die Bilder auf dem Gerät Ihres Kindes und erkennt, wenn darauf allzu viel nackte Haut zu sehen ist. Dazu überträgt die App auch nicht das Bild auf Ihr Gerät, sondern gibt lediglich Meldung. So können Sie das Gespräch mit Ihrem Kind suchen und gleichzeitig bleibt die Privatsphäre des Nachwuchses gewahrt.

Wie funktioniert das?

Eigentlich ganz einfach: Sie müssen die App sowohl auf dem Gerät Ihres Kindes als auch auf Ihrem eigenen installieren, die Geräte einmal miteinander koppeln und synchronisieren. Fertig.

Google Play Store

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