Privatsphäre & Datenschutz

Shoppen im Netz

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Shoppen im Netz

Leider wurde das Internet von Anfang an auch von Betrügern missbraucht. Speziell beim Online-Shopping entstehen in Deutschland jährlich Schäden in Millionenhöhe.

Allerdings birgt das Internet für Verkaufsfreudige noch andere Gefahren: Täglich erhalten beispielsweise Ebay-Verkäufer Besuch vom Finanzamt - Näheres dazu erfahren Sie weiter unten!

Wir haben ihnen im Folgenden die gängigsten Risiken aufgelistet:

Sicherheitslücken in Online-Shops

Kriminelle suchen gezielt im Internet nach Online-Shops, bei denen Sicherheitslücken vorhanden sind. Häufig nutzen Kriminelle diese Sicherheitslücken dann aus, um an die Zahlungsverkehrsdaten der Kunden des Online-Shops zu kommen (z. B. Kreditkarteninformationen, Bankkontoinformationen usw.).

Lieferbetrug

Einkaufen bei etablierten Online-Shops ist relativ sicher. Aber wenn Sie bei unbekannten Shops einkaufen oder bei Online-Auktionshäusern Waren von Fremden ersteigern, kann es vorkommen, dass Sie die Ware bezahlen, aber dann entweder überhaupt keine Ware erhalten, eine andere oder eine minderwertigere als angeboten.

Versandwucher

Ein anderer beliebter Trick von Abzockern und Kriminellen ist der Versandwucher. Verhältnismäßig geringwertige Waren werden sehr günstig angeboten. Die Anbieter schlagen dann aber bei den Versandgebühren und Zahlungsbedingen richtig zu und verlangen beispielsweise für den Versand eines Handys dann 45 Euro!

Preis-Pushing bei Online-Auktionen

Preis-Pushing bedeutet, dass ein Verkäufer über andere Accounts den Kaufpreis absichtlich hochtreibt. Dabei bedienen sich Pusher entweder eigener zweiter und dritter Accounts oder lassen dies durch Partner durchführen.

Tipps und Tricks:

  • Um ein Pushen des Verkaufpreises zu verhindern, bieten Sie am besten erst kurz vor dem Auktionsende. So hat der Verkäufer keine Chance mehr, den Preis zu beeinflussen.
  • Schicken Sie dem Verkäufer vorab keine E-Mail. Dies zeigt nur Ihr Interesse und könnte so den Verkäufer zu einer Preismanipulierung animieren.
  • Setzen Sie sich am besten eine persönliche Preisobergrenze. Lassen Sie sich nicht dazu verleiten einen überteuerten Preis zu zahlen, sondern gehen Sie nur soweit, dass Sie auch nach einer verlorenen Auktion zufrieden sein können.
  • Bei unbekannten Verkäufern lohnt es sich häufig, das Zahlungssystem PayPal zu benutzen. Hier hat man einen gewissen Käuferschutz, nicht wie bei einer Überweisung vorab. Denn eine Klage bei einem Zivilgericht lohnt sich nur bei hohen Beträgen. Eine andere Alternative bietet die persönliche Abholung, wenn die Entfernung nicht zu weit ist. So kann man die Ware begutachten und dann den Preis erst zahlen.
  • Wenn Ihnen der Verkäufer nach einer verlorenen Auktion doch noch den Kauf zu Ihrem Höchstgebot offeriert, können Sie davon ausgehen, dass er den Preis von einem zweiten Account pushen wollte.
  • Rechnen Sie nicht damit, dass eBay Ihnen bei Problemen mit dem Verkäufer hilft. Denn erstens bekommt eBay Geld von den Verkäufern und zweitens bekommt eBay bei höherem Auktionspreis auch mehr Provision. In manchen Fällen wird der Verkäufer dann zwar gesperrt, kann sich aber danach unter anderem Namen sofort wieder anmelden.

Die Steuerfalle

Einnahmen müssen nur dann versteuert werden, wenn bestimmte Waren angeboten und innerhalb von einem Jahr nach dem Ankauf wieder verkauft werden. Ein Gewinn von 512 € ist pro Jahr steuerfrei. Verluste können nur bis zur Höhe des Gewinnes von eBay-Auktionen abgezogen werden. 

Wann liegt gewerblicher Handel vor?

Laut deutschem Recht ist man Gewerbetreibender, wenn man besonders häufig Artikel (besonders derselben Art) anbietet. Hier können unter Umständen auch eine Gewerbesteuer und die Umsatzsteuer erhoben werden. Dies wird aber von Fall zu Fall individuell entschieden, da es keine einheitliche Rechtsprechung gibt. Bevor also das Finanzamt klingelt, lieber Rat bei einem Rechtsanwalt holen.

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